•23. Januar 2012 •
Abtrennung des Wasserstoffs aus Synthesegas aus der allothermen Klärschlammvergasung
Im Rahmen eines vom BMVBS, PTJ und NOW geförderten Projekts soll untersucht werden, inwieweit das aus Klärschlamm oder anderer Biomasse durch allotherme Vergasung gewonnene Synthesegas als Quelle biogenen Wasserstoffs genutzt werden kann. Dazu sind die verschiedenen bekannten Methoden der Wasserstoffabtrennung aus Gasgemischen (H2, CO, CO2, CH4, N2 etc. in verschiedenen Anteilen) zu betrachten und zu bewerten:
- Druckwechselabsorption (PSA)
- Temperaturwechselabsorption (TSA)
- Druckwasserwäsche
- BCM®-Verfahren (drucklose Aminwäsche)
- Membrantrennung
- Andere
Zusätzlich ist die Anwendbarkeit einer Shift-Reaktion zur Erhöhung des Wasserstoffanteils zu prüfen.
Die Trennverfahren sind zu beschreiben und nach folgenden Gesichtspunkten zu bewerten:
- Volumendurchsätze
- Erforderliche Gasreinheiten des Einsatzgases
- Erreichbare Gasreinheit des Produktgases Wasserstoff
- Spezifische Kosten
- Betriebssicherheit
- Operative Randbedingungen
Ein auszuwählendes Trennverfahren ist für einen Gasfluss von ca.300Nm3/h mit einer Zusammensetzung (vol%) von etwa42% H2,24% CO,20% CO2, 6% CH4, 8% N2 zu planen und kostenmäßig zu betrachten.
Nähere Informationen erhalten Sie beim Betreuer der Hochschule
Betreuer an der Hochschule
Prof. Dr. Josef Hofmann
Fakultät für Maschinenbau
Tel.0871/506-218
E-Mail: josef.hofmann@fh-landshut.de
Betreuer bei BIUKAT
Gerhard Huppmann Gerhard Huppmann
GeHuTec Consult Geschäftsführer BIUKAT
gehu@gehutec.de gerhard.huppmann@biukat.de
Veröffentlicht in 6. Semester, 7. Semester